Ihre ersten praktischen Aufgaben: Angst vor dem Auto, vor dem Autofahren? Hier lernen Sie, sich zu beruhigen!

 

 

Angst vor dem Auto, das Auto macht, was es will, bis zum Kontrollverlust
 Angst vor dem Auto?  In der Geschichte, die die Angsthäsin in der Angsthasenrunde erzählt hat,  ist die Rede von “Angst vor dem Auto”. Was ist passiert? Sie steht an der Spitze einer Kolonne anderer Fahrer, möchte wie diese nach links abbiegen. Leider klappt es nicht gleich, denn es kommt viel Gegenverkehr. Sie spürt den Druck der hinter ihr stehenden Fahrer, wird nervös, verliert ihre warnende Vernunft, fährt in diesem Zustand los, merkt, dass die Muskeln in den Beinen krampfen und zittern. Zu ihrem Entsetzen merkt sie, dass das Auto bei der Fahrt nach links störrisch und viel zu langsam durch die Kreuzung hoppelt. Durch die Nervosität kommt es zu einer Fehlbedienung. Sie lässt die Kupplung zu schnell los, gibt kaum Gas. Doch sie schiebt alles auf das Auto, hat Angst vor dem Auto. Nur durch das beherzte Bremsen des Fahrers im Gegenverkehrs wird ein Unfall vermieden. Die Angsthäsin fürchtet anschließend, bei weiteren Fahrten die Kontrolle über das Auto zu verlieren, einen schweren Unfall zu verschulden. 

Praktische Aufgaben zu Beginn: Angst vor dem Auto? Hier lernen Sie, sich zu beruhigen!

Eine Angsthäsin biegt nach links ab, obwohl Gegenverkehr kommt. Ein Drängler hinter ihr hat wiederholt gehupt. In der Aufregung fährt sie nicht zügig, sondern hoppelt etwas hilflos und viel zu langsam durch die Kreuzung. Gut, dass der Fahrer im Gegenverkehr bremst. Anschließend hat die Angsthäsin jedes Vertrauen in das Auto und in ihre Fähigkeiten zum Autofahren verloren. Sie fürchtet, einen schweren Unfall zu verschulden und steuert jahrelang kein Auto mehr.

Sie bekommen auf dieser Webseite Aufgaben gestellt. Diese sollen Ihnen helfen, mit der Bewältigung Ihrer Angst hinterm Steuer besser zurecht zu kommen. Die Aufgaben machen Sie mit den Abläufen, den Grundsätzen und der Art der Angstbewältigung vertraut, nehmen Ihnen schon ein bisschen die Angst vor dem Auto und dem Autofahren. Hier folgen Aufgaben, die Sie auf den ruhigen, vernünftigen Umgang mit dem Auto vorbereiten.

Wir gehen hier Schritt für Schritt vor. Um mit der Angst umgehen zu lernen, müssen Sie sich in eine Angstsituation begeben. Dabei lernen Sie, mit der Angst umzugehen – beispielsweise durch Entspannungsübungen. Es darf bei allen Aufgaben und sonstigen Übungen keinesfalls zu einer Überforderung kommen. Sonst würden Sie überschwemmt werden mit Angst, sich und andere gefährden. Sie sollten als Fahrerin jederzeit die Kontrolle behalten. Die Verkehrssicherheit hat Vorrang. 

Daher ist Grundvoraussetzung, gerade zu Anfang, die Angstsituation im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und leicht zu halten. Wir verringern die äußeren Belastungsfaktoren. Sie stellen sich die Belastungssituation nur vor. Oder Sie setzen sich in ein stehendes Auto, machen Entspannungsübungen, fühlen sich  möglichst wohl. Weitere Möglichkeit: Sie stellen sich an eine belebte Kreuzung, beobachten die Fahrer und ihre Manöver, stellen sich vor, Sie seien beteiligt.  

Diese Aufgaben gehören zur Stufe 1, der Stufe der Vorbereitung auf das entspannte, sichere Autofahren. Die Aufgaben sind eher von einfacher, objektiv ungefährlicher Art. Sie stellen sich eine bestimmte, Angst auslösende Situation sehr lebhaft vor, machen bestimmte Übungen zur Angstbewältigung am Steuer. In weiteren Aufgaben setzen Sie sich in ein Auto und üben dort ebenfalls. Das Auto, in dem Sie die Aufgabe ausführen, steht fest, es wird nicht bewegt, der Motor ist aus. Sie können die Aufgabe allein durchführen, benötigen noch keinen Angsthasenfahrlehrer.

Ob im Verkehr, oder im stehenden Auto – für das Gehirn ist es beinahe gleich! Wenn Sie Ihrem Gehirn einen äußeren Rahmen bieten (das stehende Auto), dazu eine passende Szenerie (die Vorstellung einer Kreuzung, belebt mit Autos) und entsprechendes Handeln (ein Drängler hupt, sie werden nervös, beschließen laut, nicht gleich loszufahren), dann werden sie sicher nervös – und können üben, die richtigen Hilfen dagegen einzusetzen. Für das Gehirn ist es beinahe gleich, ob sie ungefährlich stehen, sich die Vorstellung einer Szenerie machen, oder mitten im Verkehr sind. Na ja, beinahe. Aber üben können Sie schon einmal auf diese Weise, und zwar ungefährlich. Und darauf kommt es an!

Wer kann von diesen Aufgaben profitieren?

Achtung: Diese Aufgaben sind für Fahrängstliche mit Führerschein geeignet, aber auch für Prüfungsängstliche, die noch keinen Führerschein haben. Denn das Auto, in das Sie sich bei diesen Aufgaben hinein setzen werden, steht, der Motor bleibt aus.

Halten Sie durch!

Behalten Sie das Ziel und den Weg bis zum Ziel vor Augen: Nach der Stufe 1 (Vorbereitung)  folgen die Stufe 2 (Fahrten mit dem Fahrschulwagen im Verkehr, begleitet vom Angsthasenfahrlehrer), und die Stufe 3, Fahrten selbständig, nur zu Anfang noch begleitet vom Angsthasenfahrlehrer. 

Sie machen mit diesen Aufgaben einen ersten Schritt zum erwünschten Ziel – keine Angst mehr hinterm Steuer: Selbständig, ruhig und sicher Auto fahren!

Warnung: Diese Übungen finden ohne Wagen oder nur im stehenden Wagen statt. Wenn Sie sich mit dem Pkw in den Verkehr begeben wollen, sind Sie auf Schutz und Rat angewiesen:

Als Fahrschüler dürfen Sie im Verkehr laut Gesetz nur mit Begleitung eines Fahrlehrers und im Fahrschulwagen mit Doppelbedienung der Pedale fahren. Nur mit Hilfe eines Angsthasenfahrlehrers können Sie allerdings Ihre Prüfungsangst oder weitere Ängste beim Autofahren bewältigen.

Als Angsthäsin benötigen Sie dringend einen Angsthasenfahrlehrer, mit Fahrschulwagen, wenn Sie sich per Auto in den Verkehr begeben wollen. Fahren Sie nicht mit irgendwelchen Begleitern und in einem normalen Pkw. Sie haben keinerlei Schutz und kompetenten Rat!

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